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<pre>Doch das Hadern mit der unnötigen Pleite sollte schnell beendet werden, denn kurz vor Weihnachten steht eine englische Woche an. Bereits am Dienstag haben die Hauptstädter den FC Augsburg zu Gast.  <p> Obwohl die Rothosen eine Durststrecke wie noch nie in der Gisdol-Ã„ra erdulden, sehen die Wettanbieter den Bundesliga-Dino gegen die Schwaben leicht in der Favoritenrolle.  <p>  „Die erste Halbzeit“, findet Kapitän Marvin Matip, sei sogar „mit das Beste“ gewesen, „was wir seit Langem gespielt haben“. Vor allem die dabei an den Tag gelegte Überzeugung imponierte dem Ingolstädter Abwehrchef. <p> Ob die ersten Eindrücke jedoch schon längerfristige Prognosen unterstützen, darf durchaus in Frage gestellt werden. Ein wenig wird dabei noch das Bauchgefühl eine Rolle spielen. <p>  Möglicherweise schlägt das Pendel des Fußballgottes am Dienstag in Hannover zugunsten der Sinsheimer aus. Die Bilanz bei den 96ern kann sich sehen lassen, auch wenn die beiden letzten Spiele in der HDI-Arena verloren gingen (0:2 und 0:1, Anm.).  </pre>


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<pre>Gab es in der gesamten Hinrunde lediglich 15 Gegentreffer zu beklagen, wurde dieser Wert deshalb auch schon nach nur neun Vorstellungen der zweiten Saisonhälfte getoppt: Beim 1:2 in Hamburg schlug es am Samstag bereits zum 16. Male im Kölner Kasten ein.  <p> Auch Freiburg war nach drei Siegen in Folge zuletzt nicht stabil, kassierte zwei Pleiten, ehe am vergangenen Wochenende ein 2:0 gegen Wolfsburg gelang. Trotzdem geht es für Freiburg um die historische Chance auf die Champions-League. Der Zweikampf mit dem punktegleichen Union Berlin um Platz 4 entscheidet sich am letzten Spieltag. Gut, dass auswärts nur zwei Teams mehr Punkte geholt haben als Freiburg, nämlich Bayern und der BVB. In den letzten zwei direkten Duellen blieb Freiburg ungeschlagen (1S, 1U).  <p>  Verlief die torlose erste Halbzeit diesbezüglich noch voll nach Plan, konnte die tatsächlich überlegene Hertha dann nach dem Wiederanpfiff ihre beeindruckende Heimstärke in die Waagschale platzieren — nach den Treffern von Haraguchi und Kalou war der Anschlusstreffer nur mehr für Ergebniskosmetik gut. <p> Gegen Bayer Leverkusen wird Trainer Hasenhüttl seiner Mannschaft wohl eine ähnliche Spielanlage auf dem Weg geben. Frei nach dem Motto „Angriff ist die beste Verteidigung“ werden sich die Schanzer sicher nicht einfach hinten reinstellen und auf die Angriffe der Gäste warten. <p>  Aufgepasst: Gegen keinen aktuellen Bundesligisten besitzt der HSV eine so hohe Siegquote wie gegen den Stadtrivalen — exakt 50 Prozent der Duelle konnte der HSV für sich entscheiden. Ein Wert, der den Hanseaten zusätzlichen Rückenwind geben dürfte.  </pre> 


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<pre> Um trotz all dieser Herausforderungen vor dem Saison-Endspurt noch immer eine Perspektive zu haben, sieht sich der FSV gegen die etwas machbareren Gegner umso mehr zum Siegen verdammt — weshalb nun auch im Audi-Sportpark ein schlichtes Remis zweifellos zu wenig wäre.  <p> Das Duell mit Hertha BSC hat richtungsweisenden Charakter. Mit einem Auswärtssieg in Berlin könnte sich die Kovac-Elf im Kampf um einen Platz im Europapokal Luft verschaffen und den Abstand auf die Hauptstädter auf vier Zähler ausbauen. Bei einer Niederlage würde hingegen die Dardai-Truppe vorbeiziehen.  <p>  In Berlin wird Schubert auf AndrÃ© Hahn verzichten müssen, der sich beim 3:1-Sieg über Schalke bei dem bösen Foul von Johannes Geis eine Fraktur des Schienbeinkopfes sowie einen Riss des Außenmeniskus im linken Knie zugezogen hat. Nico Schultz, Patrick Hermann und Martin Stranzl fallen ebenfalls aus. <p>  Zum einen, weil der FC der einzige Bundesligist ist, der nach vier Spieltagen noch keinen Zähler aufweist; zum anderen, weil Frankfurt im heimischen Rhein Energie Stadion zumindest in der jüngeren Vergangenheit stets ein dankbarer Gegner war. <p>  Nicht nur, dass hinten bereits zum zwölften Mal in dieser Spielzeit die Null stand, auch im gegnerischen Strafraum stellen die Blau-Weißen mittlerweile selbst Kontrahenten dieser Kategorie vor große Probleme.  </pre>


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<pre> Dafür braucht es aber den fünften Heimsieg in dieser Saison. Bislang gab es in elf Heimspielen aber erst vier. Dazu noch vier Remis und drei Niederlagen — deshalb stehen die Berliner in der Heimtabelle auch nur auf dem 1Platz.  <p> Dies gilt natürlich im Besonderen aus deshalb, weil die TSG hier noch eine saftige Rechnung zu begleichen hat:   <p> Nun tritt der BVB gegen Heidenheim an, der Neuling ist noch ohne Sieg und hat beim 2:3 gegen Heidenheim trotz einer 2:0-Führung viel Lehrgeld bezahlt. Nicht unbekannt ist, dass die Schwaben auswärts wesentlich seltener treffen (2022/23 waren es 41 Tore zuhause und 26 in der Fremde). <p>  Gegen die Gäste aus der Fuggerstadt muss ein Sieg her, ansonsten könnte bereits in der zweiten richtungsweisenden Partie gegen Darmstadt ein anderer auf der FCI-Trainerbank sitzen.  <p> Der in der Allianz Arena völlig indisponierte Djourou rief jüngst noch einmal in Erinnerung, warum die Hamburger in der Winterpause in der Abwehr nachgebessert hatten — von diesem schlechten Beispiel ließ sich prompt auch der zuvor überzeugende Mavraj zu seinem bislang schwächsten Auftritt im HSV-Dress inspirieren.  </pre>


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<pre> Somit scheinen die Augsburger aktuell deutlich besser damit zu fahren, wenn kraft des vermeintlichen Heimvorteils zunächst einmal der Gegner zum Kommen gezwungen ist — das schnelle Umschalten stellte sich vor allem beim Kantersieg gegen den VfB als entscheidender Erfolgsfaktor heraus.  <p> Köln-Rückkehrer Simon Terodde lieferte einen Traumeinstand ab und erzielte in der Nachspielzeit (95.) den viel umjubelten 2:1-Siegestreffer im Derby gegen Gladbach. Mit diesem Erfolg wurde eine neue Euphorie entfacht, mit der sich der Effzeh doch noch in der Bundesliga halten will.  <p>  Die positiven Ergebnisse spielen sich daheim ab, auswärts nämlich sind fünf der sechs Matches verloren worden! Somit komme ich zu dem Ergebnis, dass ein Remis an dieser Stelle relativ wahrscheinlich klingt. <p>  Am 30. Spieltag könnten weitere Vorentscheidungen fallen. Kann sich Dortmund im Fernduell mit dem FC Bayern an der Spitze behaupten? Setzt noch jemand ein Ausrufezeichen im Abstiegskampf? Spannung pur, deshalb lieben wir diese Liga.  <p> Prozentual gesehen hat es bis dato also deutlich mehr direkte Wiederabstiege als Abstürze im zweiten Jahr gegeben!  </pre>


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